Was ist 48h Wilhelmsburg?

WIR SPRECHEN IN WILHELMSBURG UND AUF DER VEDDEL VIELE SPRACHEN, VOR ALLEM MUSIKALISCH

„Ein Festival aus dem Quartier für das Quartier - das ist 48h Wilhelmsburg. Gemeinschaftlich organisiert, an allen (un)möglichen Orten. Dank der Kreativität und Hilfe unzähliger Freiwilliger bietet das Projekt Anlässe für ein neues Wir in Wilhelmsburg.”,
sagt Eva Nemela, Programmleiterin „Engagierte Stadt“ bei der Körber-Stiftung und Mitglied der Landesjury Hamburg beim Deutschen Nachbarschaftspreis 2018. 

"Die Jury beurteilt das Projekt 48h Wilhelmsburg deshalb als besonders preiswürdig, weil es sich um ein neues Format handelt, das eine breit angelegte bürgerliche und öffentliche Beteiligung ermöglicht und gleichzeitig nachhaltig konzipiert ist. Die originelle Idee eines interkulturellen Festivals an verschiedenen Orten bietet die Chance für eine Vernetzung in den Stadtteil hinein und ist Symbol und Modell für den Sprung über die Elbe. Die Jury möchte mit der Vergabe des Hamburger Stadtteilkulturpreises 2014 an 48h Wilhelmsburg dazu beitragen, dass das Format erhalten bleibt und sich weiterentwickeln kann."
Jurybegründung für die Vergabe des Hamburger Stadtteilkulturpreises 2014 an 48h Wilhelmsburg

48h Wilhelmsburg ist kein Festival im klassischen Sinne: Das Projekt präsentiert die Musik aus unseren superdiversen Nachbarschaften der Hamburger Stadtteile Wilhelmsburg und Veddel an Orten des Alltags. Einmal im Jahr, am zweiten Wochenende im Juni. Von Freitagabend bis Sonntagabend – 48 Stunden lang. Alle Bands haben einen engen Bezug zum Stadtteil, weil sie dort leben, arbeiten oder aufgewachsen sind.

Bei 48h Wilhelmsburg steht die Nachbarschaft aber nicht nur auf oder vor der Bühne, sondern auch hinter ihr: Die Veranstaltung wird in einem ganzjährigen ko-kreativen Planungsprozess, in öffentlichen Planungsrunden und Werkstätten gemeinschaftlich im Stadtteil organisiert, die Menschen gestalten ihren Wohn- oder Geschäftsraum gemeinsam zur Bühne um. Das Netzwerk möchte den Stadtteil so präsentieren, wie man ihn auch den Rest des Jahres vorfindet. Daher bespielen die Künstler*innen ausschließlich bereits vorhandene Bühnen, gehen in leerstehende Räume, Ateliers oder funktionieren alltägliche Räume wie z.B. Balkone, Buchläden, Friseursalons und Wohnzimmer um. Der gemeinschaftliche Gestaltungsprozess ermöglicht Partizipation, präsentiert die vielfältigen Musikszenen und schafft Begegnungen zwischen Nachbar*innen weit über das Festival hinaus. Damit möchte das Netzwerk “musikalisches Community Building” betreiben, also die Stärkung des Zusammenhalts im Stadtteil durch die universelle Sprache der Musik.

Ich will mehr erfahren

Wie funktioniert 48h Wilhelmsburg? Die Spielregeln 

Kommen Kosten auf mich zu, wenn ich mitmachen will 

Erklärflyer: Was ist eigentlich 48h Wilhelmsburg?