Fr, 12/06/2020 - 18:37 -- Alexander Capell

WAS IST 48H WILHELMSBURG?

WIR SPRECHEN IN WILHELMSBURG UND AUF DER VEDDEL VIELE SPRACHEN, VOR ALLEM MUSIKALISCH

48h Wilhelmsburg ist kein Festival im klassischen Sinne: Das Projekt präsentiert die Musik aus unseren superdiversen Nachbarschaften der Hamburger Stadtteile Wilhelmsburg und Veddel an Orten des Alltags. Einmal im Jahr, am zweiten Wochenende im Juni. Von Freitagabend bis Sonntagabend – 48 Stunden lang. Alle Bands haben einen engen Bezug zum Stadtteil, weil sie dort leben, arbeiten oder aufgewachsen sind. Weiterlesen

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Videos vom 48h 2021

48h in Bewegung

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Darum machen wir bei 48h mit

48h ist die Summe aller Beteiligten

und ein guter Teil der kollektiven (Musik-)Seele des Stadtteils. Bei 48h geht es um Begegnungen und Entdeckungen. Das sagen die beteiligten Musiker*innen:

Südwärts passt super zum Konzept von 48h und bereichert das Festival um ein Kultur- und Musikprogramm speziell für Jugendliche und junggebliebene Menschen.

Südwärts Festival

Wir möchten die künstlerische Vielfalt stärken - Künstler:innen mit und ohne Beeinträchtigungen sollen zusammenkommen und sich austauschen; die Verbindung zwischen Kunst und Musik schlägt Brücken zu allen Menschen.

Ausstellung des Atelier Freistil

48h ist ein unglaublich schönes Projekt, was zum Viertel gehört! bene lux ist seit 2015 am Veringkanal beheimatet und hatte seinen Ursprung bei Veranstaltungen auf der Elbinsel in den 00er Jahren. Es gibt mittlerweile einige Mitarbeiter*innen, die auf der Insel auch wohnen, und wir haben große Lust bald wieder hier auf der Insel zu arbeiten, zu gestalten und wieder kreativ zu werden!

bene lux

Von allen für alle

Bei 48h Wilhelmsburg steht die Nachbarschaft nicht nur auf oder vor der Bühne, sondern auch hinter ihr

Die Veranstaltung wird in einem ganzjährigen ko-kreativen Planungsprozess, in öffentlichen Planungsrunden und Werkstätten gemeinschaftlich im Stadtteil organisiert, die Menschen gestalten ihren Wohn- oder Geschäftsraum gemeinsam zur Bühne um. Das Netzwerk möchte den Stadtteil so präsentieren, wie man ihn auch den Rest des Jahres vorfindet. Daher bespielen die Künstler*innen ausschließlich bereits vorhandene Bühnen, gehen in leerstehende Räume, Ateliers oder funktionieren alltägliche Räume wie z.B. Balkone, Buchläden, Friseursalons und Wohnzimmer um. Der gemeinschaftliche Gestaltungsprozess ermöglicht Partizipation, präsentiert die vielfältigen Musikszenen und schafft Begegnungen zwischen Nachbar*innen weit über das Festival hinaus. Damit möchte das Netzwerk “musikalisches Community Building” betreiben, also die Stärkung des Zusammenhalts im Stadtteil durch die universelle Sprache der Musik.

„Ein Festival aus dem Quartier für das Quartier - das ist 48h Wilhelmsburg. Gemeinschaftlich organisiert, an allen (un)möglichen Orten. Dank der Kreativität und Hilfe unzähliger Freiwilliger bietet das Projekt Anlässe für ein neues Wir in Wilhelmsburg.”,

sagt Eva Nemela, Programmleiterin „Engagierte Stadt“ bei der Körber-Stiftung und Mitglied der Landesjury Hamburg beim Deutschen Nachbarschaftspreis 2018. 

"Die Jury beurteilt das Projekt 48h Wilhelmsburg deshalb als besonders preiswürdig, weil es sich um ein neues Format handelt, das eine breit angelegte bürgerliche und öffentliche Beteiligung ermöglicht und gleichzeitig nachhaltig konzipiert ist. Die originelle Idee eines interkulturellen Festivals an verschiedenen Orten bietet die Chance für eine Vernetzung in den Stadtteil hinein und ist Symbol und Modell für den Sprung über die Elbe. Die Jury möchte mit der Vergabe des Hamburger Stadtteilkulturpreises 2014 an 48h Wilhelmsburg dazu beitragen, dass das Format erhalten bleibt und sich weiterentwickeln kann."

Jurybegründung für die Vergabe des Hamburger Stadtteilkulturpreises 2014 an 48h Wilhelmsburg

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