15. Mai 2019

Die Stadt Hamburg bezeichnet sich gern als Musikstadt, dennoch finden die lokalen Musiker*innen immer weniger Möglichkeiten, zu proben. Zuletzt wurden die Proberäume in der Nöldekestraße 17 in Harburg für 10 Bands mit 60 Musiker*innen geschlossen. Kurz zuvor wurde der Otzenbunker in St Pauli für rund 120 Bands dichtgemacht. Auch Wilhelmsburger Musiker*innen waren davon betroffen. Etwas weniger öffentlichkeitswirksam musste zudem der Kulturdeich Veddel seine Proberäume schließen, und wir hören zunehmend von weiteren, oft privaten, Proberäumen auf unseren Inseln, die nicht weiter betrieben werden dürfen.

Wieviele Gruppen auf den Elbinseln öffentlich aktiv sind, zeigt 48h. Hinzu kommen noch etliche Kombos, die nur für sich musizieren. Außerdem ist und bleibt Wilhelmsburg ein wachsender Stadtteil, für dessen neue Bewohner*innen ebenfalls Raum zum Proben geschaffen werden muss. Geeignete leerstehende Gebäude sind uns auf den Elbinseln zu Genüge bekannt und auch Neubauten wären doch durchaus denkbar…

Musik von den Elbinseln erhebt gerade Zahlen über (nicht mehr) existierende Proberäume und über die aktuellen Bedarfe der aktiven Musikgruppen, um dieses Thema gemeinschaftlich voranzutreiben.

Da hast du auch etwas zu beizutragen? Dann melde dich gerne unter proberaum@musikvondenelbinseln.de, oder komm am besten beim nächsten Zirkeltreffen vorbei!

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